Gute Strukturdaten für Berlin:

Mehr Touristen und höhere Einkommen in Berlin. Wenn es nach den aktuellen Strukturdaten für die Hauptstadt geht, dürften die Immobilienpreise in Berlin wohl weiter anziehen. Berlin-Immobilien sind weiter im Fokus nationaler und internationaler Käufer.

Nach Angaben des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg werden mehr Touristen verzeichnet, gleichzeitig ziehen die Einkommen an - beides üblicherweise wichtige Indikatoren für den Immobilienmarkt. Der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst aller vollzeit-, teilzeit- und geringfügig beschäftigten Arbeitnehmer einschließlich Sonderzahlungen lag im 3. Quartal 2014 in Berlin bei 2.897 Euro.

Das waren 2,1 Prozent mehr als im gleichen Quartal des Vorjahres und ein deutlich stärkerer Anstieg als im gleichen Zeitraum bei den Verbraucherpreisen, die nur um 0,7 Prozent zulegten. Fazit: Die Kaufkraft nahm zu. Nahezu eine Million Gäste und 2,2 Millionen Übernachtungen wurden im Monat des Mauerfalljubiläums in den Berliner Beherbergungsbetrieben gezählt. Das bedeutete bei den Gästen eine Zunahme um 9,2 Prozent gegenüber dem November des Vorjahres. Aus dem Inland kamen 9,2 Prozent mehr Besucherinnen und Besucher, aus dem Ausland 9,3 Prozent. Um 10,2 Prozent (Inland 10 Prozent, Ausland 10,4 Prozent) wuchs die Zahl der Übernachtungen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer aller Gäste blieb mit 2,2 Tagen unverändert. Deutliche Steigerungen wiesen unter anderem die Herkunftsländer Großbritannien (20,6 Prozent mehr Gäste), USA (+20 Prozent) und Dänemark (+21 Prozent) auf. Ein beachtlicher Zuwachs ergab sich auch für Israel, dessen Besucherzahl um 60,9 Prozent auf annähernd 7.900 stieg.

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