Wohnungsmarktbericht sieht Anzeichen für Konsolidierung: Preise Ende 2015 nicht mehr gestiegen

Die Preise auf dem Markt für Eigentumswohnungen zeigen 2015 erstmals seit Jahren eine Tendenz zur Konsolidierung.

Das geht aus dem Wohnungsmarktbericht 2015 hervor, der Mitte März von der Investitionsbank Berlin (IBB) vorgestellt wurde. Nach jahrelangem Preisanstieg wurde demnach Mitte 2015 mit einem durchschnittlichen Angebotspreis von 3.663 Euro pro Quadratmeter vorläufig ein Höhepunkt erreicht. Ende 2015 lag der durchschnittliche Quadratmeterpreis bei 3.426 Euro und damit etwas niedriger, als zur Jahresmitte. Neubauwohnungen lagen allerdings mit durchschnittlich 4.343 Euro noch deutlich darüber. Die Preise hätten sich in 2015 weiter zugunsten des oberen Preissegments verschoben, resümiert der Wohnungsmarktbericht. 64 Prozent aller Angebote hätten im Bereich von über 3.000 Euro pro Quadratmeter gelegen. Die gelte aber hauptsächlich für die Innenstadtbezirke. In Spandau und Marzahn-Hellersdorf seinen die Preise noch deutlich niedriger, so die Autoren des Berichts.

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