Bundesbank Monatsbericht. Ausländische Investoren verkaufen Immobilien.

Laut Monatsbericht wurden in 2012 mehr Immobilien durch internationale Investoren verkauft als gekauft.

Der Bericht der Bundesbank bestätigt, was Kenner der Marktlage für Berlin-Immobilien schon länger vermuten. Der in der öffentlichen Diskussion entstandene Eindruck, dass Investoren aus dem Ausland zunehmend Immobilien in Deutschland, in unserem Falle in Berlin, erwerben, lässt sich durch Zahlen nicht belegen.

Laut Bundesbankbericht standen 2012 in Deutschland Käufen in Höhe von 0,7 Mrd €, Verkäufe in Höhe ca. 1,6 Mrd € gegenüber. Im Vergleich zu 2011 habe sich die Situation damit qualitativ nicht verändert.  

Der Bericht berücksichtigt jedoch keine Transaktionen, die von in Deutschland ansässigen, aber in ausländischem Besitz befindlichen Firmen getätigt wurden. Hierzu zählen beispielsweise auch Projektentwickler von Berlin-Immobilien. Außerdem wird darauf verwiesen, dass es keine gesicherten Erkenntnisse über die tatsächliche Anzahl von nicht gemeldeten Transaktionen gibt. Die Bundesbank geht infolgedessen davon aus, dass die bekannten Größen die Untergrenze der tatsächlich erfolgten Immobiliendeals darstellen.

Als Berliner Immobilienmakler können wir die Einschätzung der Bundesbank bestätigen. Zwar haben auch wir in 2012, wie in den Vorjahren auch, eine gestiegene Aktivität von ausländischen Kunden verzeichnet. Eine Verschiebung im Verhältnis der Immobiliendeals von deutschen und ortsfremden Investoren hat sich aus unserer Sicht  im vergangenen Jahr nicht ergeben. Im Gegenteil konnten wir ein überdurchschnittlich stark wachsendes Interesse von Berlinern am Erwerb von Hauptstadtimmobilien feststellen.

Wie sich die steigende Nachfrage nach Berlin-Immobilien auf die Preisstruktur auswirkt, veröffentlichen wir in regelmäßigen Abständen für Sie in unserem Berlin-Marktbericht.

Weitergehende Informationen hier.

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