192 Bäume für das Tempelhofer Feld

Der erste von 1.500 Bäumen der zukünftigen Parklandschaft der Tempelhofer Freiheit wurde gepflanzt.

Mit der ersten Baumpflanzung durch den Staatssekretär für Verkehr und Umwelt, Christian Gaebler, wurde der Startschuss gegeben für die Beschattung der zukünftigen Parklandschaft Tempelhofer Freiheit mit zunächst 1.500 Bäumen.  Damit reagiert die Senatsverwaltung auf die Wünsche der Berlinerinnen und Berliner, denen im Internetdialog, in Workshops und Diskussionsveranstaltungen Ausdruck gegeben wurde. Bis 2016 sollen insgesamt 192 Bäume gepflanzt werden und der weiten Fläche des Parks und seinen Besuchern das geben, was bislang am meisten fehlt, Schatten. Staatssekretär Christian Gaebler in der Presserklärung der Senatsverwaltung: „Die ersten 26 Bäume, die wir im Frühling 2013 am Alten Hafen pflanzen, symbolisieren den Beginn der behutsamen Gestaltung der zukünftige Parklandschaft der Tempelhofer Freiheit. Mit den ersten Baumpflanzungen bekommen die wenigen vorhandenen Bäume im Bereich des Alten Hafens Zuwachs und es werden damit neue schattige Aufenthaltsbereiche entstehen.“

Die beauftragten Landschaftsarchitekten Gross.max planen neue Aufenthalts- und Nutzungsangebote in den sieht in den quartiersnahen Randbereichen. Neben Bäume sind dafür auch Bänke und neue Wegeverbindungen geplant. Nach intensiver Prüfung im Vorfeld wurde in der Gleditschie eine Baumart gefunden, die mit den sehr speziellen Bedingungen des ehemaligen Flughafenfeldes gut zurechtkommt.  Vor allem Wind und Trockenheit, im Sommer sehr hohe Temperaturen und im Winter langer Frost sind neben einem stark verdichteten Boden ausschlaggebend für die Auswahl gewesen. Am Ende sollen über 1.500 Bäume die Parklandschaft bereichern. Noch in 2013 soll neben den Baumpflanzungen auch mit dem Bau des großen Wasserbeckens begonnen werden. Laut Staatssekretär Gaebler sei das Wasserbecken ökologisch sinnvoll und schaffe „attraktive und qualitätsvolle Aufenthaltsbereiche für die Besucher.“ Durch die Oberflächenverdunstung des Wassers würden zudem die klimatischen Verhältnisse verbessert. Das Wasserbecken soll mit Regenwasser gefüllt werden, welches bislang ungenutzt in die Berliner Kanalisation abgeleitet wird. Das Wasser soll für die Bewässerung des Parks eingesetzt und in Zukunft auch für Wasserspielelemente verwendet werden.

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