Preise für Eigentumswohnungen steigen weiter: Niedrigste Angebotspreise in Marzahn-Hellersdorf - höchste in Mitte

In fast allen Berliner Bezirken haben die Preise für gebrauchte Eigentumswohnungen seit 2013 deutlich zulegt.

In fast allen Berliner Bezirken haben die Preise für gebrauchte Eigentumswohnungen seit 2013 deutlich zulegt.

Das ist das Ergebnis des sogenannten "LBS-Kaufpreisspiegels", für den das Marktforschungsinstitut empirica die Verkaufsangebote in den Berliner Tageszeitungen und Online-Portalen im ersten Quartal 2016 ausgewertet hat. Die höchsten Standardpreise für nicht neu gebaute Eigentumswohnungen wurden im Bezirk Mitte verlangt. Im Schnitt wurden hier mindestens 3.511 Euro pro Quadratmeter gefordert. Insgesamt reichte die Spannbreite der Preisforderungen allerdings von 2.631 bis 4.763 Euro pro Quadratmeter. Vergleichsweise bescheiden hingegen die Kaufpreisvorstellungen der Inhaber im Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Hier wurden 1.389 bis 2.249 Euro pro Quadratmeter verlangt, im Durchschnitt 1.774 Euro und damit so wenig wie in keinem anderen Berliner Bezirk. Auffallend groß ist die Spannbreite im Bezirk Spandau. Am unteren Ende wurden hier mit 1.714 Euro pro Quadratmeter vergleichsweise niedrige Preise verlangt, es gab aber auch Angebote für bis zu 3.723 Euro pro Quadratmeter, was immerhin über dem Spitzenwert von Tempelhof-Schöneberg liegt, wo die Spannbreite von 2.053 bis 3.610 Euro reichte.

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