Nettokaltmieten steigen schneller: Nebenkosten weiter im Sinkflug

Der Preisauftrieb bei den Nettokaltmieten hat sich in Berlin im Februar im Vergleich zum Januar 2016 leicht erhöht. Im Februar stiegen die Mieten ohne Nebenkosten auf Jahresfrist gesehen im Durchschnitt um 1,6 Prozent. Das teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg bei der Bekanntgabe der Inflationsdaten mit.

Wohnkosten in Berlin fast stabil

Im Januar wie auch in den Monaten zuvor hatte die Preissteigerung der jeweils zurückliegenden Monate im Durchschnitt 1,5 Prozent betragen. Trotzdem müssen die Mieter im Jahresvergleich nicht noch kräftiger in die Tasche greifen, als in den Monaten zuvor. Denn die Nebenkosten gehen weiter zurück. Im Februar betrug der Rückgang 4,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, was somit insgesamt zu einem Anstieg bei den Bruttomieten von nur 0,9 Prozent sorgt. Grund waren vor allem gesunkene Energiepreise, über die sich insbesondere solche Mieter mit einer Ölheizung im Haus freuen können. Die Heizölpreise sanken im Februar um 34,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Gegenüber Januar stiegen die Heizölpreise allerdings schon wieder um drei Prozent. Weil sich das erst in der Jahresendabrechnung bemerkbar macht, waren bei den Mietnebenkosten wie auch bei den Nettokaltmieten gegenüber Januar keine Preisänderungen messbar.

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