Land will Bauen für mittlere und untere Einkommensschichten forcieren.

"Forum Wohnen" setzt sich für Ausweitung finanzieller Anreize ein. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt habe bereits Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen ergriffen, um das Bauen für diese Einkommensgruppen zu ermöglichen.

Das Land Berlin will das Bauen für mittlere und untere Einkommensschichten forcieren. Und geht es nach der Ansicht von 25 Vertretern aus Wohnungswirtschaft und anderer Interessengruppen sowie der Abgeordnetenhausfraktionen, die sich im "Forum Wohnen" treffen, dann geht das am besten durch eine Ausweitung finanzieller Anreize. "Es muss sichergestellt werden, dass auch Haushalte mit unteren und mittleren Einkommen vom Neubau profitieren und sich mit Wohnraum versorgen können", sagte Staatssekretär Engelbert Lütke Daldrup nach dem zweiten Treffen des Forums.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt habe bereits Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen ergriffen, um das Bauen für diese Einkommensgruppen zu ermöglichen: die Wohnungsneubauförderung, die Übertragung landeseigener Liegenschaften an die städtischen Wohnungsbaugesellschaften sowie das Berliner Modell der kooperativen Baulandentwicklung. Darüber hinaus komme bei der Vergabe landeseigner Grundstücke in Kürze das Konzeptverfahren systematisch zur Anwendung, hieß es in einer Erklärung. "Die Erfahrung wird zeigen, welche Modifikationen in der Ausgestaltung der Instrumente notwendig sind, um sie effizienter und effektiver einzusetzen. Dies muss einerseits mit Augenmaß geschehen, andererseits ist darauf zu achten, dass diese Verfahren schneller abgewickelt werden können", so Lütke Daldrup.

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