Über 17.000 Mieteinheiten in Eigentumswohnungen umgewandelt: Die meisten Umwandlungen in Pankow

Umwandlung oder Neubau. Das ist hier die Frage. Wie ist das Verhältnis in den Berliner Bezirken von Bauen zu Teilen?

17.431 Einheiten sind im Jahr 2015 in Berlin zu Eigentumswohnungen umgewandelt worden. Das geht aus einer Antwort der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt auf eine Anfrage der Grünen-Abgeordneten Katrin Schmidberger hervor. Die meisten Umwandlungen gab es mit 3.749 im Bezirk Pankow, gefolgt von Friedrichshain-Kreuzberg (3.406), Charlottenburg-Wilmersdorf (2.872) und Mitte (2.246). Kaum Umwandlungen gab es hingegen in Marzahn-Hellersdorf, wo im ganzen Jahr auf diese Weise nur 26 neue Eigentumswohnungen entstanden. Auch in Spandau (163) und Reinickendorf (206) ist das Interesse offenbar nicht besonders groß. Eine abschließende aktuelle Eigentumsquote auf Bezirksebene konnte die Senatsverwaltung noch nicht darstellen. Für das Jahr 2014 lag die Eigentumsquote gesamtstädtisch bei rund 22 Prozent, für das Jahr 2015 ist von einer Erhöhung auf etwa 23 Prozent auszugehen, heißt es in der Antwort. Die Eigentumsquote umfasst neben den selbstgenutzten Wohnungen allerdings auch die vermieteten, abgeschlossenen und z.B. nach Wohnungseigentumsgesetz (WEG) aufgeteilten Wohneinheiten. Die Quote selbstgenutzten Wohneigentums liegt in Berlin hingegen weiterhin bei etwa 15 Prozent. Die sechs landeseigenen Wohnungsgesellschaften haben 2015 insgesamt nur genau 19 einzelne Eigentumswohnungen verkauft, wobei keine einzige dieser Wohnungen zuvor von einer Mietwohnung in eine Eigentumswohnung umgewandelt wurde.

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