Bauflächen noch ausreichend vorhanden.

In ganz Berlin gibt es theoretisch noch immer ausreichend Bauflächen, um den Bedarf an neuen Berlin-Immobilien der nächsten Jahre zu decken. Das geht aus einer Umfrage hervor, die der "Tagesspiegel" bei Vertretern der Bezirke durchgeführt hat.

So zitiert die Zeitung beispielsweise CDU-Stadtrat Carsten Spallek in Mitte: "Aus der prognostizierten Einwohnerentwicklung ergibt sich für Mitte ein Bedarf von 14.800 bis 17.400 Wohneinheiten bis 2020. Dem steht ein durch den Bezirk ermitteltes Potenzial von circa 17.585 Wohneinheiten gegenüber."

Auch im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg kann man Brachflächen an vielen Stellen sehen. Grünen-Stadtrat Hans Panhoff sagte der Zeitung, es seien zwar so gut wie keine Flächen mehr vorhanden, für die nicht bereits Pläne bestünden. Diese reichten aber aus, um den für den Bezirk prognostizierten Bevölkerungszuwachs aufzunehmen. Auch für den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf analysiert SPD-Stadtrat Marc Schulte: "Wir haben keine wirklichen Engpässe, es gibt immer noch Reserven." So gebe es noch Freiflächen für den Bau von 6.000 weiteren Wohneinheiten. Probleme gibt es aber mitunter wegen Anwohnern, die den Bau weiterer Wohnungen verhindern wollen, so beispielsweise am an den Mauerpark angrenzenden Gelände in Mitte. Hier sollen eigentlich 700 Wohnungen entstehen, die Anwohner wollen hingegen eine Umgestaltung der Fläche zu einer Parkanlage durchsetzen.

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