Land Berlin baut mehr Wohnungen

Das Schaffen von mehr Wohnraum ist das zentrale Thema der Politik in Berlin. Der Zuzug in die Hauptstadt ist enorm und Mietwohnungen sind rar. Der Senat teilte mit, dass rund 10.000 neue Wohnungen im Jahr 2014 geschaffen werden sollen. Die Hauptstadt ist begehrt und wird weiter wachsen.

Das Land Berlin baut bis zum Ende des laufenden Jahres 2014 rund 10.000 Wohnungen. Das sagte Engelbert Lütke Daldrup, Staatssekretär für Bauen in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, am Montagabend bei einer Diskussionveranstaltung im Deutschen Architekturzentrum (DAZ). 2013 seien es noch rund 6.200 Wohnungen gewesen, damit beträgt die Steigerung 2014 rund 61 Prozent.

Gleichzeitig erfüllt das Land damit erstmals die vor zwei Jahren vom Senat gesteckte Vorgabe, jährlich rund 10.000 neue Wohnungen zu bauen. Außerdem wird 2014 der Anteil von Mietwohnungen deutlich höher liegen als im Vorjahr, als noch überwiegend Eigentumswohnungen errichtet wurden. Bis 2025 sollen nach Vorstellungen des Senats rund 120.000 neue Wohnungen im Stadtgebiet gebaut werden. 20 bis 30 Prozent davon sollen so gefördert werden, dass Kaltmieten bis maximal 6,50 Euro pro Quadratmeter möglich sind. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, beschloss der rot-schwarze Senat erst am Dienstag, fünf städtischen Wohnungsbaugesellschaften 27 Grundstücke aus dem Besitz des Landes kostenlos zur Verfügung zu stellen, darunter größere Flächen in Neukölln, Treptow-Köpenick, Mitte, Pankow und Spandau.

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