Berlin-Immobilien: Zwölf neue Stadtquartiere geplant.

Berlin plant zwölf neue Stadtquartiere, um dort Wohnungen für bis zu 100.000 Menschen zu schaffen. Das teile Bausenator Andreas Geisel mit.

Geisel stellte die Wohnungsbaustandorte gleichzeitig vor. Es handelt sich um die Quartiere "Elisabeth-Aue" in Pankow-Blankenfelde, "Blankenburger Pflasterweg/Heinersdorf" in Pankow, "Cluster Buch" in Pankow, "Michelangelostraße" in Prenzlauer Berg, "Johannisthal/Adlershof" in Treptow, "Cluster Köpenick" in Köpenick, "Buckower Felder" in Neukölln, "Lichterfelde-Süd" in Steglitz, "Wasserstadt Oberhavel" in Spandau, "Gartenfeld" in Spandau-Siemensstadt, "Schumacher Quartier" in Reinickendorf-Tegel und "Europacity/Lehrter Straße" in Mitte-Moabit.

Jedes Quartier soll etwa 3.000 bis 5.000 neue Wohnungen umfassen, in unmittelbarer Umgebung sollen eigene Schulen und andere soziale Infrastruktur entstehen. "Wir wollen aus dem Erbe des Siedlungsbaus der 1920er Jahre lernen und es mit dem Leitbild der gemischten Stadt verknüpfen, das wir gerade in den Gründerzeitquartieren finden", sagte Geisel bei der Vorstellung. Als Bauherren werden landeseigene Wohnungsbaugesellschaften, Genossenschaften, Baugruppen und private Unternehmen auftreten. Angestrebt ist ein Anteil von 30 Prozent sogenannter "Sozialwohnungen". Skeptisch zeigte sich der Berliner Mieterverein: Damit die Urbanität in den zwölf Wohnbaustandorten kein Schlagwort bleibe, müsse auch eine umfassende Bürgerbeteiligung "auf Augenhöhe" durchgeführt werden. "Es muss sich noch beweisen, dass aus den Fehlern der Tempelhofer Feld-Bebauungsplanung gelernt wird", so der Mieteverein.

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