Berlin will Kampf gegen Ferienwohnungen verschärfen: Airbnb soll in die Pflicht genommen werden

Berlins Landesregierung will härter gegen Ferienwohnungen vorgehen. "Das Internetportal Airbnb handelt zum Teil rechtswidrig", sagte Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel in Bezug auf Wohnungen, die illegal für tageweise Vermietung angeboten werden.

Internetportale wie Airbnb sollen künftig gesetzlich verpflichtet werden, Auskunft über die Betreiber der Ferienwohnungen zu geben, die auf den Seiten angeboten werden. Außerdem will der Stadtentwicklungssenator mehr Personal einsetzen, um die Verfolgung von illegalen Ferienwohnungen zu unterstützen. Bislang klagen die Bezirke über zu wenig Personal, auch wenn es viele Anzeigen von Bürgern gibt. Geisel sagte, er sei jetzt schon auf die "Ausrede" von Airbnb gespannt. Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage durch Touristen ist es für viele Besitzer von Eigentumswohnungen lukrativer, den Wohnraum für Feriengäste anzubieten, als auf dem normalen Wohnungsmarkt.

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