Berlin überspringt Marke von 3,5 Millionen Einwohnern: Gleichzeitig steigen die Bruttoverdienste

Berlin hat zum Ende des Jahres 2015 voraussichtlich bereits die Marke von 3,5 Millionen Einwohnern übersprungen, gleichzeitig steigen die Bruttoverdienste der arbeitenden Bevölkerung in der Stadt.

Das geht aus neuesten Daten des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg hervor. Im April lagen allerdings erst Bevölkerungszahlen für September 2015 vor, wo die amtliche Bevölkerungszahl noch 3.496.300 Personen betrug. Seit Anfang des Jahres 2015 wuchs die Zahl damit um 26.400 Personen. Der Bevölkerungszuwachs der ersten neun Monate sei zum überwiegenden Teil auf einen Zuwanderungsüberschuss zurückzuführen, so die Statistiker. Während die Zahl der ausländischen Bevölkerung in Berlin um 27.400 auf insgesamt 524.000 Personen stieg, nahm die Zahl der deutschen Bevölkerung um fast Tausend auf rund 2.972.000 Personen ab. Der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst aller Arbeitnehmer ist in Berlin 2015 derweil um 2,1 Prozent auf 3.074 Euro gestiegen, teilte das Amt bereits kurz zuvor mit. Damit setzte sich die positive Entwicklung aus dem Vorjahr auf noch etwas höherem Niveau fort (2014: +1,8 Prozent). Die Verbraucherpreise sanken im gleichen Zeitraum um 0,1 Prozent, sodass real mehr Geld übrig blieb. Vollzeitbeschäftigte verdienten im Jahr 2015 einschließlich Sonderzahlungen im Schnitt sogar monatlich 3.848 Euro und damit 4,1 Prozent mehr. Auffallend seien auch die überdurchschnittlich hohen Verdienststeigerungen für geringer qualifizierte Beschäftigte, so die Statistiker. So verdienten an- und ungelernten Vollzeitbeschäftigte im Schnitt 2.364 Euro (+5,0 Prozent) bzw. 1.919 Euro (+7,0 Prozent).

Aktuelle Studien prognostizieren für Berlin gleichzeitig einen Bedarf von fast 250.000 neuen Mietwohnungen und 40.000 zusätzlichen Eigentumswohnungen bis 2030. Gleichzeitig ist die Mieterstadt Berlin mit einer Eigentumsquote von 16 Prozent Schlusslicht in Deutschland und auch künftig wird diese Quote in der Hauptstadt nur sehr langsam steigen. Der Zeitpunkt für Immobilienverkäufe ist günstig.

Experten rechnen mittelfristig mit Preisberuhigung

Da derzeit fast die Hälfte der Projekte als Eigentumswohnungen errichtet wird, rechnen Experten mittelfristig mit einer Preisberuhigung. Die Preise für ältere Immobilien werden künftig auch durch zunehmende Investitionen in energetische Maßnahmen gedämpft.

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