Bevölkerung wird immer älter: Verwaltung rechnet bis 2020 mit bis zu 4 Millionen Einwohnern

Die Berliner Bevölkerung wird im Durchschnitt immer älter - und legt weiter zu. Schon bis zum Jahr 2020 sind bis zu vier Millionen Einwohner möglich, wie aus der neuen Bevölkerungsprognose für Berlin hervorgeht, die nun vorgestellt wurde. Hierbei handelt es sich allerdings um eine Maximalerwartung.

Die mittlere Erwartung sieht "nur" einen Zugewinn von 265.000 Personen auf 3,828 Millionen Einwohner vor - und das auch erst bis zum Jahr 2030. Bis dahin erhöht sich das Durchschnittsalter von 42,9 auf 44,3 Jahre. Die Zahl der Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren wird um knapp 15 Prozent zunehmen, während die Gruppe der erwerbsfähigen Personen, d.h. zwischen 18 und unter 65 Jahre, in etwa stabil bleiben soll. Die Zahl der älteren Menschen (ab 65 Jahre) wird insgesamt bis zum Jahr 2030 um etwa ein Viertel zunehmen, die der Hochbetagten (80 Jahre und älter) um etwa 66 Prozent. Der am stärksten wachsende Bezirk ist Pankow, gefolgt von Lichtenberg und Reinickendorf. Senator Andreas Geisel: "Berlin verändert sich, und das ist gut für die Stadt. Das Bevölkerungswachstum ist eine Chance, die wir alle gemeinsam nutzen sollten. Wir werden Berlin sozial gerecht und nachhaltig gestalten, indem wir mehr Wohnungen bauen, mehr Kitas und Schulplätze sowie neue Arbeitsplätze schaffen. Wir werden Busse und Bahnen modernisieren und in die Infrastruktur der Stadt investieren. Die neuen Zahlen der Bevölkerungsprognose sind die Basis, um die notwendigen Anforderungen genauer zu beziffern." Die Bevölkerungsprognose wurde in Zusammenarbeit mit dem Amt für Statistik Berlin-Brandenburg erarbeitet.

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