Berliner Wohnungsbau legt 2015 weiter zu.

Die Berliner Bauaufsichtsbehörden haben im Jahr 2015 insgesamt 22.365 Bauanträge für Berlin-Immobilien genehmigt. Das sind 16,5 Prozent mehr als im Vorjahr, teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit.

Das stärkste Plus gab es bei Anträgen auf Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden, z. B. Dachgeschossausbau oder Nutzungsänderungen.

Dadurch werden dem Wohnungsmarkt weitere 4.430 Wohnungen zur Verfügung stehen, ein Anstieg um 56,1 Prozent gegenüber 2014. 17.935 der 2015 genehmigten Wohnungen werden als Neubauten entstehen, das sind 9,6 Prozent mehr als im Jahr 2014. Ein Drittel der Neubauwohnungen werden als Eigentumswohnungen geplant (6.061). 15.961 Wohnungen entstehen in Mehrfamilienhäusern, ein Plus von 13,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr und ein Anteil von 89,0 Prozent an allen genehmigten Wohnungen. 1.853 Wohnungen sind in Ein- und Zweifamilienhäusern geplant, das ist ein Rückgang um 9,0 Prozent gegenüber dem Jahr 2014. Die meisten genehmigten Berliner Wohnungen entfielen auf die Bezirke Treptow- Köpenick, Mitte und Lichtenberg. Die veranschlagten Kosten aller im Jahr 2015 genehmigten Bauvorhaben im Wohn- und Nichtwohnbau betragen 3,6 Milliarden Euro, das ist ein Rückgang um 4,6 Prozent gegenüber dem Jahr 2014. Die Zahl der im Jahr 2015 genehmigten Wohnungen nähert sich damit dem Niveau der Bauboom-Jahre in den 1990er Jahren. Damals war das Maximum im Jahr 1995 mit 29.457 genehmigten Wohnungen erreicht worden. 

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