Bürgerbegehren in Lichterfelde-Süd rückt näher:

Anwohner wollen Neubau von Wohnungen verhindern, obwohl Berlin unter dem Wohnungsmangel stöhnt. Eine Bürgerinitiative in Lichterfelde-Süd will jetzt den Neubau von 2.500 Berlin-Wohnungen per Bürgerentscheid verhindern.

Norbert Kopp, Bezirksbürgermeister von Steglitz-Zehlendorf, sagte dem rbb, das Rathaus habe dem Antrag zugestimmt. Als nächstes werde die Senatsverwaltung für Inneres darüber informiert und diese muss nun in den kommenden vier Wochen eine Stellungnahme abgeben.

Wenn sie zustimmt, könnten die Unterschriften gesammelt werden. Sollte das Aktionsbündnis genug Unterstützer finden, wäre ein Bürgerentscheid der nächste Schritt. Gründe für die Initiative sind angeblich, dass bei der geplanten Anzahl an Wohnungen ein Verkehrschaos drohe, außerdem "zu viel Natur und Naherholung vernichtet" werde. Selbst ein Mietenanstieg wird befürchtet, trotz des durch den Neubau erhöhten Angebots an Wohnraum. Anstatt der geplanten 2.500 Berlin-Immobilien sollen deswegen 1.000 weniger gebaut werden, so die Initiative.

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