BBU-Unternehmen haben Bestand zu 90 Prozent modernisiert:

Der jährliche CO2-Ausstoß wurde halbiert! Die Mitglieder des Verbands Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) haben in den letzten 20 Jahren ihren Bestand zu 90 Prozent modernisiert und den jährlichen CO2-Ausstoß halbiert.

Das sagte Vorstand Maren Kern am Dienstag am Rande der BBU-Tage, die zum zwanzigsten Mal stattfanden. Darüber hinaus hätten die öffentlichen, genossenschaftlichen, privaten und kirchlichen Wohnungsunternehmen im BBU in Berlin-Brandenburg innerhalb von 20 Jahren rund 50.000 neue Wohnungen errichtet, das Gros davon in Berlin.

"Das entspricht dem Wohnraum für etwa 100.000 Menschen, und damit der Einwohnerzahl einer Großstadt", so Kern. Die in diesem Zeitraum von den BBU-Mitgliedsunternehmen in Bestand und Neubau investierten gut 38 Milliarden Euro seien so viel wie das Bruttoinlandsprodukt des EU-Landes Lettland. Unter dem Dach des BBU sind rund 360 landeseigne, kommunale, genossenschaftliche, private und kirchliche Wohnungsunternehmen in Berlin-Brandenburg vereint. Insgesamt bewirtschaften sie gut 1,1 Millionen Wohnungen - allein in Berlin etwa 40 Prozent aller Mietwohnungen.

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