Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt gründet ein "Forum Wohnen"

In einer Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt heißt es, im Forum Wohnen kämen ca. 25 Vertreterinnen und Vertreter der Wohnungswirtschaft sowie weitere Experten und Interessengruppen zusammen, die sich im Themenfeld Wohnen engagieren.

Auch Vertreter der Fraktionen des Berliner Abgeordnetenhauses und der Bezirke sind beteiligt. Das Forum Wohnen soll aktuelle Herausforderungen und Fragen der Berliner Wohnungsmarktentwicklung beleuchten und diskutieren. Es tagt viermal im Jahr.

In der ersten Sitzung wurde das vorhandene Flächenangebot für den Wohnungsneubau in Berlin diskutiert. Hierzu wurden aktuelle Ergebnisse des neuen Wohnbauflächeninformationssystems (WoFIS) vorgestellt. Auf größeren Flächen, das sind jene ab 50 Wohneinheiten, können demnach bis 2020 über 90.000 Wohnungen gebaut werden. Staatssekretär Daldrup: "Die aktuellen dynamischen Entwicklungen bei der Bautätigkeit sind erfreulich und zeigen, dass die seitens des Senats und der Bezirke eingeleiteten Strategien und Maßnahmen zu greifen beginnen."Von Seiten der Wohnungsmarktakteure wurde aktuelle Planungen für den Wohnungsneubau vorgestellt. Kurz- bis mittelfristig zeichne sich ab, dass ausreichend Flächen zur Verfügung stehe, um die Zielzahlen des Stadtentwicklungsplans (StEP) Wohnen 2025 zu erreichen, so die Senatsverwaltung weiter. Darüber hinaus müsse "bereits heute die langfristige Flächenvorsorge abgesichert werden, und es müssen die Rahmenbedingungen verbessert werden, um verstärkt preiswerten Wohnraum zu schaffen." Staatssekretär Prof. Dr.-Ing. Lütke Daldrup: "Die Angebote von Wohnungen im mittleren und unteren Preissegment müssen sowohl im Neubau als auch in der Bestandsentwicklung erhöht werden. Hierfür wurden mit dem kooperativen Baulandmodell und der Wohnungsbauförderung gute Grundlagen geschaffen, um das StEP Wohnen 2025 Leitbild "Wohnungsbau für Alle" jetzt mit Leben füllen zu können. Weitere Maßnahmen zur Beschleunigung und Vereinfachung des Wohnungsbaus sind zu diskutieren und sollen im kommenden Jahr dann auch umgesetzt werden."

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