Käufer bewerten gezahlte Preise für Berlin-Immobilien als "fair":

Wer Geld in eine Berlin-Immobilie gesteckt hat, ist laut einer aktuellen Umfrage damit auch in der Rückschau meistens zufrieden. Das in Berlin ansässige Immobilienportal "Immobilienscout24" hat über 1.000 Personen zu diesem Thema befragt.

Lediglich 25 Prozent der Eigennutzer empfinden den gezahlten Immobilienpreis in Berlin als zu hoch, gut Zweidrittel finden die Kaufpreissumme hingegen akzeptabel.

Dabei sind Frauen offensichtlich noch etwas genügsamer als Männer. 72 Prozent der weiblichen Investoren fanden die selbst gezahlten Preise "moderat", bei den Männern waren es nur 63 Prozent. "Vor allem in den letzten beiden Jahren kam es zu starken Preissprüngen bei den Immobilienpreisen, so dass Immobilienkäufer im Nachhinein häufig die Preise als akzeptabel bewerten", kommentiert Michael Kiefer, Chefanalyst von Immobilienscout24, die Ergebnisse. "Die Nachfrage in den Citylagen der Großstädte haben derzeit oftmals Preisobergrenzen erreicht. Im Umland der Städte entwickeln sich die Immobilienpreise dagegen weiter zweistellig, so dass die Preise insgesamt in den Metropolen weiterhin stärker steigen werden als im Bundesdurchschnitt. Eigennutzer sind daher rückblickend mehrheitlich zufrieden mit ihrem Immobilienerwerb." Die Mehrheit der Eigennutzer (85 Prozent) bereut rückblickend den Kauf der Eigentumswohnung Berlin oder des Eigenheimes dementsprechend auch nicht. Jeder Achte (12 Prozent) wünscht sich allerdings mit der Kaufentscheidung gewartet zu haben. Nur drei Prozent der Eigentümer bereuen die Kaufentscheidung.

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