Grunderwerbssteuererhöhung in Berlin

Der Berliner Senat erhöhte zum 01.01.2014 die Grunderwerbssteuer auf 6%. Die Nachfrage nach Berlin-Immobilien ist sehr groß. Der Immobilienmarkt in Berlin ist durch den starken Zuzug eine zuverlässige Einnahmequelle. Wie die erneute Erhöhung der Grunderwerbssteuer sich auswirkt bleibt abzuwarten.

Seit dem 1.1.2014 beträgt die Grunderwerbssteuer in Berlin 6%. Damit hat der Berliner Senat die Steuer zum zweiten Mal innerhalb von 20 Monaten erhöht.

Das letzte Mal wurde die Grunderwerbssteuer im April 2012, von 4,5% auf 5% angehoben. Die geschätzten Mehreinnahmen durch die erneute Anhebung belaufen sich auf etwa 100 Mio. Euro jährlich.

Die sehr gute Nachfrage nach Berlin-Immobilien und der anhaltende Zuzug in die Hauptstadt machen den Immobilienmarkt in Berlin zu einer zuverlässigen Einnahmequelle für den Senat.

Wie sich die erneute Erhöhung auf die Mieten auswirkt, scheint für die Koalition in Berlin ein nachrangiges Thema zu sein. Die Diskrepanz, wie das Thema "Wohnen und Mieten" nach außen transportiert wird, und andererseits realpolitisch umgesetzt wird, wird sichtbar. Immobilien teurer zu machen bedeutet auch, steigende Mieten in Kauf zu nehmen.

Mit der erneuten Erhöhung der Grunderwerbssteuer rückt auch eine Anhebung der Grundsteuern in den Bereich des Denkbaren. Grundsteuern gehören zu den auf die Mieter umlegbaren Nebenkosten.

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