Gutachterausschuss stellt erste Marktanalyse 2014 vor:

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Berlin hat seine erste Marktanalyse für 2014 vorgestellt. Wichtigste Erkenntnis: Die Immobilienpreise in Berlin sind weiter gestiegen, der Umsatz ist aber deutlich zurückgegangen.

Dabei lag die Anzahl der Kaufverträge mit 28.176 rund 12 Prozent und die Geldmenge mit 12,6 Milliarden Euro rund 9 Prozent unter den vergleichbaren Vorjahreszahlen.

Die geringsten Umsatzrückgänge waren allerdings im Teilmarkt der Eigentumswohnungen zu beobachten. Während die Zahl der verkauften Eigentumswohnungen um rund 10 Prozent auf 17.456 gesunken ist, blieb der erzielte Geldumsatz bei einem Rückgang von nur rund 3 Prozent mit 3,5 Milliarden Euro vergleichsweise stabil. Im Schnitt müsste eine Eigentumswohnung in Berlin laut dieser Zahlen also 200.000 Euro gekostet haben. Aus den Gesamtzahlen lassen sich außerdem Preissteigerungen von rund 10 Prozent ableiten. Deutliche Umsatzrückgänge waren dagegen bei Wohn- und Geschäftshäusern zu beobachten. Während die Anzahl um rund 32 Prozent auf 1.188 gesunken ist, liegt die Geldmenge mit 4,0 Milliarden Euro rund 14 Prozent und die Grundstücksfläche mit 266,5 ha rund 9 Prozent unter den Vorjahreszahlen. Ebenfalls deutliche Umsatzrückgänge waren bei Ein- und Zweifamilienhäusern zu verzeichnen. Bei unbebauten Grundstücken ist der Umsatz nach Anzahl um rund 25 Prozent auf 1.565 und nach Fläche um rund 36 Prozent auf 309,2 ha gesunken. Im Vergleich dazu ist die Geldmenge nur um rund 11 Prozent auf 0,9 Milliarden Euro zurückgegangen.

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