Mieten in Sozialwohnungen oft höher als auf dem freien Markt.

Bausenator will Abhilfe schaffen. Die Mieten in Berliner Sozialwohnungen sind mitunter höher als in nicht geförderten Wohnungen.

Das sagte Bausenator Andreas Geisel dem RBB. Der Unterschied mache im Schnitt 20 Cent pro Quadratmeter aus. "Dass Transferleistungsempfänger mehr zahlen sollen als Menschen, die gutes Geld verdienen, kann nicht so bleiben. Das ist ein politischer Skandal. Das werden wir ändern", kündigte der Senator in dem Interview aus Anlass der seit 100 Tagen andauernden Amtszeit an.

Er werde in Kürze einen Vorschlag vorlegen, wonach vermutlich eine Kappungsgrenze für Mieter mit geringem Einkommen eingeführt werde. Mieter, deren Miete 30 Prozent des Haushalteinkommens übersteige, sollen nach einer Härtefallregelung unterstützt werden, so Geisel im RBB. Eine pauschale Kappung werde es aber nicht geben.

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