Bausenator will Bau von Berlin-Immobilien durchdrücken:

Diskussionsrunden und Überzeugungsarbeit. Berlins Bausenator Andreas Geisel geht dieses Jahr mit mehreren öffentlichen Diskussionsrunden auf Tour, unter anderem um Überzeugungsarbeit für den Bau von mehr Berlin-Immobilien zu leisten.

Der erste Auftritt dieser Art fand in der Kleinen Arena des Tempodroms am Anhalter Bahnhof statt. "Um die große Wohnungsnachfrage zu decken, müssen in den nächsten zehn Jahren über 100.000 neue Wohnungen entstehen", sagte Geisel.

Das gehe aber nicht, wenn alle sagen: "Hier bitte keine Veränderung. Baut überall, nur nicht in unserer Nachbarschaft". Diese Haltung bedeute Stillstand und das passe nicht in die sich ständig wandelnde Welt. "Das passt nicht zu Metropolen wie Berlin oder Wien", so Geisel. Und der Bausenator legte noch eins drauf: Diese Haltungen richteten sich gegen das Gemeinwohl, gegen das Zusammenleben in den Kiezen und gegen das weltoffene und tolerante Berlin. Wenn Wohnen in Berlin auch in Zukunft bezahlbar bleiben solle, sei Neubau von Wohnungen notwendig. In den letzten vier Jahren sei Berlin um 175.000 Menschen gewachsen. Immer wieder gibt es in der Stadt Proteste gegen Neubauprojekte.

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