Neuvertragsmieten in Berlin steigen an. Mieten im Schnitt bei knapp 6 Euro.

Mieten liegen in Berlin im Schnitt bei EUR 5,85/m² und damit weit unter Bundesdurchschnitt. Neuvertragsmieten knapp unter 10 Euro.

Die Mieten in Berlins zentralen Lagen steigen. Im Schnitt müssen Mieter mit einer Kaltmiete von EUR 7,20 auf den Quadratmeter rechnen, wenn sie in den bevorzugten Wohnlagen im Ost- wie im Westteil der Stadt wohnen möchten. Das ist die zentrale Aussage des IVD-Immobilienservice 2010/2011. Damit stiegen die Preise im Vergleich zum Vorjahr um etwa 3 Prozent. Der moderate Anstieg spiegelt jedoch nicht die Diskrepanz zwischen den im Mietspiegel verzeichneten ortsüblichen Mieten und den tatsächlich gezahlten Mieten. Letztere liegen über 30 Prozent über den Mietspiegel-Angaben, die jedoch auf den Angaben von 2008 basieren. Laut IVD werden in besonders guten Lagen bei Neuabschlüssen bis etwa EUR 9,50 Nettokaltmiete gezahlt. Die wachsende Nachfrage nach Mietwohnungen und die höheren Neuvertragsabschlüsse fangen an, das Bild in einigen Kiezen zu beeinflussen. Eigentümern stehen mit höheren Einnahmen mehr Mittel zur Modernisierung und Instandhaltung zu Verfügung. An vielen Mietshäusern in der Stadt stehen derzeit Gerüste, das Erscheinungsbild vieler Quartiere verbessert sich maßgeblich. Pressberichten zufolge, sind Mieterverbände mit der Prüfung einer stark wachsenden Zahl von Mieterhöhungsverlangen beschäftigt.

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