Preise für Neubau steigen in Berlin weiter an: Maler und Lackierer über 7 Prozent teurer

Die Preise für den Neubau von Wohngebäuden in Berlin haben sich im Februar 2016 gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,2 Prozent erhöht.

Das teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg nach Auswertung der Zahlen Anfang April mit. Im Vergleich zum letzten Berichtsmonat November 2015 stiegen die Baupreise um 0,8 Prozent. Nach Angaben der Statistiker ist der jährliche Preisanstieg mit 2,2 Prozent jetzt so richtig in Fahrt gekommen, im November 2015 lag er noch bei 1,8 Prozent. Preistreiber waren vor allem durch höhere Preise für Ausbauarbeiten (+2,6 Prozent). Maler- und Lackierarbeiten waren um satte 7,3 Prozent teurer, Rollladenarbeiten 5,4 Prozent, Zimmer- und Holzbauarbeiten 4,7 Prozent sowie Heiz- und zentrale Wassererwärmungsanlagen 3,9 Prozent. Die Bauarbeiten, die üblicherweise den größten Kostenfaktor ausmachen, stiegen im Vergleich dazu noch moderat: Mauer- und Betonarbeiten verteuerten sich im Februar 2016 gegenüber Februar 2015 um 1,6 bzw. 0,5 Prozent. Preissenkungen gegenüber dem Vorjahr gab es aber auch: Estricharbeiten wurden 2,7 Prozent billiger, Stahlbauarbeiten 0,3 Prozent.

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