SPD-Minister Maas
Schwere Eingriffe in Eigentum: Bundesjustizministerium plant Mietenstopp

Maßnahmenkatalog droht Immobilienmarkt abzuwürgen. Bundesjustizminister Heiko Maas hat nur kurz nach Einführung der Mietpreisbremse ein neues Mietrechtspaket vorgelegt.

Unter anderem möchte der SPD-Minister die Ausweitung des Bemessungszeitraums für die ortsübliche Vergleichsmiete auf bis zu 10 Jahre alte Mietverträge ausweiten und eine Reduzierung der Modernisierungsmieterhöhung durchsetzen. Die neuen Pläne des Politikers wirken wie ein direkter Angriff auf alle privaten Vermieter in einem bereits jetzt überregulierten Markt und sind ein weiterer Schritt in Richtung Verstaatlichung des deutschen Immobilien- und Wohnungsmarktes.

Eine Verlängerung des Berechnungszeitraumes für Mietspiegel auf 10-Jahre würde

- zu einer Abkehr von Investoren vom Wohnungsmarkt führen

- dazu führen, dass künftig weniger statt mehr Wohnungen gebaut werden

- dazu führen, dass die Immobilie als Ergänzung zur Altersvorsorge ausgedient hätte

- Eigentümer noch stärker stigmatisieren als dies bereits der Fall ist

Der Minister droht Milliardenwerte zu vernichten. Ob kleiner Vermieter oder große Wohnungsgesellschaft: Die Pläne des Ministers würden alle betreffen. Die Konsequenz wäre ein Abwürgen des Immobilienmarktes; Immobilien wären kaum noch wirtschaftlich zu betreiben und Eigentümer könnten nicht mehr in die Instandhaltung oder Modernisierung des Bestandes investieren.

Der Wohnungsbestand würde veralten, weil künftig jeder Cent aus den Mieteinnahmen in Zins und Tilgung fließen würde.

In Summe würden die Pläne von Heiko Maas zu einer massiven Entwertung des deutschen Immobilienbestandes führen.

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