Senat legt neue Sanierungsgebiete fest

In den kommenden 15 Jahren sollen rund 216 Millionen Euro in sieben Sanierungsgebiete investiert werden. Die Senatsverwaltung bestätigt, "dass diese Gebiete einen erheblichen Investitions- und Handlungsbedarf haben".

Der Berliner Senat hat sieben neue Sanierungsgebieten festgelegt. Laut Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sollen in den kommenden 15 Jahren rund 216 Millionen Euro vor allem vor allem für die Verbesserung von Schulen, Kitas, Straßen und Grünflächen investiert werden.

Folgende Gebiete werden gefördert:

Turmstraße (Mitte),
Müllerstraße (Mitte),
nördliche Luisenstadt (Mitte),
südliche Friedrichstadt (Friedrichshain-Kreuzberg),
Wilhelmstadt (Spandau),Karl-Marx-Straße/Sonnenallle (Neukölln) und
Frankfurter Allee Nord (Lichtenberg).

Zusammengenommen leben in diesen Gebieten über 74.000 Menschen. Die im vergangenen Jahr abgeschlossenen vorbereitenden Untersuchungen bestätigten laut Senatsverwaltung, "dass diese Gebiete einen erheblichen Investitions- und Handlungsbedarf haben, der mit Hilfe des Sanierungsrechts und der Städtebauförderung bewältigt werden kann."

Die Senatorin betonte, daß eine hälftige Teilung der Förderung nach Ost und West sich 20 Jahre nach der Wiedervereinigung verbiete. darüber hinaus verwies sie darauf, daß der Osten in der Vergangenheit durch Programme wie "Stadtumbau Ost" massiv gefördert worden sei. Von den insgesamt 22 Sanierungsgebieten sind derzeit noch sieben im Ostteil der Stadt aktiv.

Mehr Informationen zu diesem Thema erhalten Sie auf der Interseite der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung oder direkt unter folgendem Link auf die Pressemitteilung.

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