Studentenwohnungen in Berlin werden immer teurer.

Der Preisauftrieb für Studentenwohnungen ist nirgendswo so stark wie in Berlin. Preissteigerungen liegen bei knapp 30 Prozent in 5 Jahren.

Die Mieten für Studentenwohnungen sind in den letzten fünf Jahren in keiner deutschen Großstadt so deutlich gestiegen wie in Berlin. Mit knapp 30 Prozent Preisanstieg liegt Berlin im Segment dieser Kleinwohnungen von typischerweise etwa 30 Quadratmetern an der Spitze, geht aus einer Studie des IW Köln hervor. Mit einem durchschnittlichen Mietpreis von 6,48 Euro pro Quadratmeter für entsprechende Kleinwohnungen liege Berlin aber noch deutlich hinter anderen Metropolen.

Grund sei die Zunahme der jüngeren Bevölkerung, so die Autoren der Studie. Gleichzeitig sei in Berlin die Zahl der inserierten Wohnungen von 2010 bis 2015 kontinuierlich zurückgegangen und habe sich in diesem Zeitraum teilweise um mehr als ein Drittel reduziert. Zudem gebe es einen Anstieg der Studienanfängerzahlen, so dass mehr Studenten um eine geringere Anzahl an Wohnungen konkurrieren, so das IW.

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