Studie sagt für Berlin weitere Preissteigerungen voraus.

Postbank-Studie: Hauptstadt im Städteranking auf Platz eins. Preise sollen nirgendwo so stark steigen wie in Berlin.

Bewahrheitet sich eine neue Studie der Postbank, dann werden bis zum Jahr 2030 in keiner deutschen Großstadt die Immobilienpreise so stark steigen wie in Berlin. Verglichen mit der Preisentwicklung der Vergangenheit ist die Prognose aber eher verhalten. Die "bevölkerungsbedingte Preisentwicklung bei Eigentumswohnungen" betrage bis 2030 in Berlin 14,49 Prozent, steht im "Wohnatlas 2016 - Leben in der Stadt", der unter der Leitung von Michael Bräuninger, Professor an der Helmut-Schmidt-Universität, durchgeführt wurde.

An zweiter Stelle folgt Berlins Nachbarstadt Potsdam mit 14,03 Prozent, Hamburg (13,86 Prozent) und Wiesbaden (13,77 Prozent) folgen auf den weiteren Plätzen. In München ist mit prognostizierten 4,39 Prozent Preissteigerung bis 2030 das Limit laut der Studie offenbar schon erreicht. Basis für die vorhergesagten Preissteigerungen ist in der Studie insbesondere die Bevölkerungsentwicklung inklusive einer Flüchtlingsprognose. Auch hier steht Berlin mit einem vorhergesagten Bevölkerungszuwachs von 4,74 Prozent bis 2030 an erster Stelle unter den deutschen Großstädten.

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