Deutlich weniger Verkäufe von unbebautem Bauland: In Brandenburg gegenteiliger Trend

Die Zahl der Verkäufe von unbebautem Bauland ist in Berlin im Jahr 2014 gegenüber 2013 um 24 Prozent zurückgegangen. Das teilte das Statistikamt Berlin-Brandenburg mit. Insgesamt wurden 1.150 Kauffälle erfasst, 2013 waren es noch 1.512 Fälle.

Insgesamt wechselten für rund 650 Millionen Euro rund 2,1 Millionen Quadratmeter ihren Eigentümer. Der durchschnittliche Kaufwert lag damit bei 303 Euro pro Quadratmeter. 2013 lach der Durchschnittspreis noch bei 346 Euro. Die mit Abstand höchsten durchschnittlichen Kaufwerte wurden in Mitte (1.116 Euro je Quadratmeter) und Charlottenburg-Wilmersdorf (976 Euro je Quadratmeter) ermittelt. Ebenfalls deutlich über dem Durchschnitt Berlins lag mit 489 Euro je Quadratmeter der durchschnittliche Kaufwert im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Dagegen wurden in Marzahn-Hellersdorf nur 130 Euro je Quadratmeter fällig. In Brandenburg verzeichneten die Statistiker unterdessen einen gegenteiligen Trend. Die Zahl der Verkäufe von unbebautem Bauland ist dort im Jahr 2014 gegenüber 2013 um 9 Prozent gestiegen. Der durchschnittliche Kaufwert lag bei nur 49 Euro je Quadratmeter. (dts Nachrichtenagentur)

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