Deutlich mehr Wohnungsneubauten in Mehrfamilienhäusern: Dachgeschossausbau ausgereizt

Die Bauaufsichtsbehörden des Landes Berlin haben in den ersten drei Monaten des Jahres 2016 deutlich mehr Wohnungsneubauten genehmigt - der Dachgeschossausbau scheint aber mittlerweile ausgereizt, hier ging die Zahl der Genehmigungen deutlich zurück.

Das geht aus Angaben des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg hervor. Demnach wurden im ersten Quartal 1.115 Anträge für Bauvorhaben im Wohn- und Nichtwohnbau genehmigt, 3,3 Prozent mehr als im ersten Quartal 2015. Von den genehmigten 5.817 Wohnungen (+1,0 Prozent) werden insgesamt 5.129 neu gebaut - ein sattes Plus von 22,1 Prozent.

Mit 4.617 Wohnungen entstehen die meisten davon in Mehrfamilienhäusern, was gleichzeitig einem Plus von 25,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. Durch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden, z. B. Dachgeschossausbau und Nutzungsänderungen, werden dem Wohnungsmarkt nur 688 Wohnungen zur Verfügung gestellt. Das entspricht einem Einbruch um 55,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die meisten Baugenehmigungen für Wohnungen sind in den Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf, Mitte sowie Pankow erteilt worden, so die Statistiker.

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