Immobilienverband begrüßt Vorschläge des Bausenators.

Die Korrektur längst überfällig - Probleme hausgemacht. Der IVD Berlin-Brandenburg hat die Ankündigung von Bausenator Andreas Geisel, den Wohnungsneubau zu fördern und gleichzeitig die Mieten für Sozialschwache zu begrenzen, begrüßt.

"Dass es dringend Wohnungsneubau in Berlin braucht, um den Bedarf zu decken, ist keine Neuigkeit mehr. Von daher ist gut, dass sich der Senator mit diesem wichtigen Thema ausgiebig beschäftigt", sagte Dirk Wohltorf, Vorstandsvorsitzender des IVD Berlin-Brandenburg.

Ebenfalls begrüßenswert sei, dass das Wohnen in der Hauptstadt auch für Menschen mit geringerem Einkommen bezahlbar bleiben solle und man bei der Belegung der Sozialwohnungen die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen wolle. "Die jetzt auftretenden Probleme sind allerdings hausgemacht. Wir erleben hier nicht zukunftsfähige politische Gestaltung, sondern die Korrektur des politischen Versagens der vergangenen Jahre. Bleibt zu hoffen, dass die nun richtigen Ansätze auch konsequent zu Ende gedacht und umgesetzt werden", so Wohltorf. Laut Medienberichten arbeitet der Senator an einem Fördersystem für den Neubau, das sich an den Einkommen der Mieter orientiert und im Verlauf auch anpasst.

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