Bestandsimmobilien werden ausgebaut
Zahl der Baugenehmigungen für Berlin-Immobilien geht zurück.

Immer häufiger werden Wohnungen im Bestand ausgebaut. Die Bauaufsichtsbehörden des Landes Berlin haben daher in den ersten drei Quartalen des Jahres 4,2 Prozent weniger Bauvorhaben im Wohn- und Nichtwohnbau genehmigt, als im Vorjahreszeitraum.

Das teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. Als Trend unübersehbar ist der Ausbau bestehender Berlin-Immobilien beispielsweise im Dachgeschoss.

Insgesamt wurden 3.149 Anträge eingereicht, also etwa 81 Anträge pro Woche. Diese betreffen trotz des Rückgangs bei der Antragszahl aber 14.860 Wohnungen, was 3,1 Prozent mehr entspricht als im Vorjahreszeitraum. Darunter sind 1.314 Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern (–13,9 Prozent) und 10.071 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (–6,6 Prozent). Aufgrund von Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden werden dem Wohnungsmarkt weitere 3.360 Wohnungen zur Verfügung stehen, das sind satte 73,6 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die meisten Baugenehmigungen für Wohnungen wurden in den Bezirken Treptow-Köpenick, Friedrichshain-Kreuzberg sowie Mitte erteilt. Die veranschlagten Kosten aller in den ersten drei Quartalen 2015 genehmigten Bauvorhaben im Wohn- und Nichtwohnbau betragen 2,5 Milliarden Euro, das sind 12,1 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

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