Angebote sind knapp
Weniger Mietangebote im Internet.

Die Zahl der im Internet und im Printbereich veröffentlichten Wohnungsangebote ist im Juni im Vergleich zum Vormonat deutlich zurückgegangen. Insgesamt wurden in Berlin 2.000 Objekte weniger inseriert, was einen Rückgang von 14 Prozent ausmacht. Die Daten hat das Hamburger Datenanalyseunternehmen IMMO INFO im Auftrag des IVD Berlin-Brandenburg erhoben.

"Im Klartext heißt das: Die Wohnungssuche in Berlin wird schwieriger und der Markt intransparenter", klagt Dirk Wohltorf, Vorstandsvorsitzender des IVD Berlin Brandenburg. Schuld sei eindeutig die Einführung des sogenannten "Bestellerprinzips". Deswegen seien viele Wohnungseigentümer "verunsichert", weswegen diese nun auf die Schaltung von Anzeigen verzichten würden. Stattdessen werde nun "lieber unter der Hand vermietet", so der Makler-Vertreter. Besonders stark war der Rückgang offenbar bei den Ein- und Zweizimmerwohnungen. Die Anzahl der zu vermietenden kleinen Wohnungen sank um mehr als 1.200 Offerten, was einem Rückgang von 16 Prozent entspricht (7212 auf 6087). Wirft man einen Blick auf die Bezirke und betrachtet dabei alle Wohnungsklassen sind besonders Charlottenburg-Wilmersdorf (-17,5 %), Friedrichshain-Kreuzberg (-22,5 %) sowie Pankow (-21,5 %) von dieser Entwicklung betroffen.

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