Ein Jahr nach Einführung des Zweckentfremdungsverbots:

Vor einem Jahr, am 1. Mai, wurde das sogenannte "Zweckentfremdungsverbot" erlassen. Die Preise für die Kurzzeitvermietung sind seither um 5,8 Prozent angestiegen.

Wer sich als Vermieter offiziell registrieren ließ, darf seitdem noch zwei Jahre weitermachen, dann soll es in Berlin eigentlich keine Ferienwohnungen mehr geben.

Doch die, die derzeit ihre Wohnungen über Anbieter wie beispielsweise "AirBnB" oder "9Flats" anbieten, ziehen die Preise aktuell immer weiter an. Im April 2015 waren Ferienwohnungen ganze 5,8 Prozent teurer als vor einem Jahr, teilte das Statistikamt Berlin-Brandenburg mit. Allein im Vergleich zum März wurden Ferienwohnungen um 1,9 Prozent teurer, wobei Letzteres allerdings an dem besseren Wetter und dem dadurch bedingten Zulauf von Touristen liegen dürfte. Die privaten Vermieter laufen insgesamt den Hotels deutlich voraus, was den Preisanstieg angeht. Die Hoteliers freuen sich zwar auch über gute Geschäfte, die Preise für "Beherbergungsdienstleistungen" stiegen aber insgesamt "nur" um 2,2 Prozent, so die Statistiker.

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