Instandhaltungsrücklage

WEGs (Wohnungseigentümergemeinschaften) benötigen Mittel für Instandsetzungsmaßnahmen und für die laufende Instandhaltung des Gemeinschaftseigentums. Diese Mittel stehen der Gemeinschaft über die sogenannte Instandhaltungsrücklage zur Verfügung. Die Bildung einer Rücklage und die Höhe der Ansparung wird mit einfacher Mehrheit durch die Eigentümergemeinschaft beschlossen. Die Bildung einer Rücklage ist ein Anspruch, der von einzelnen Eigentümern auch gerichtlich durchgesetzt werden kann, wenn innerhalb der Gemeinschaft keine Mehrheit zustande kommt.

Die Höhe der Zuführung in die Instandhaltungsrücklage wird gemeinschaftlich beschlossen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Beiträge einzelner Eigentümer sich an den Miteigentumsanteilen (MEA) orientiert, also danach, wie hoch der jeweilige Anteil eines Eigentümers am Gesamteigentum ist. Das Gesetz spricht von einer angemessenen Höhe, ohne den Begriff und die Höhe genau zu regeln.

Zuletzt aktualisiert am 04. November 2016 von Peter Guthmann.

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