Mietspiegel

Mit dem Mietspiegel sollen Mieter und Vermieter einen fundierten, zweijährig aktualisierten und verbindlichen Rahmen über die Höhe der ortsüblichen Mietpreise für vergleichbaren und nicht preisgebundenen Wohnraum in Berlin erhalten. Mieter können auf der Grundlage des Mietspiegels Mieterhöhungen überprüfen. Vermieter sollen hingegen bei der Ermittlung der Miete auf zuverlässige Daten zurückzugreifen können.

In 2015 hat erstmalig eine Berliner Amtsgericht den Mietspiegel in Frage gestellt. Ein hinzugezogener Professor für Statistik kam zu dem Schluss, dass der Berliner Mietspiegel nicht „qualifiziert“ sei. Die Erstellung der Mietspiegels basiere nicht auf ordnungsgemäßen und auf anerkannten wissenschaftlichen Grundsätzen. Unter anderem sei auch die Einteilung der Wohnlagen in die Kategorien einfach, mittel und gut nicht ausreichend.

Damit ist dem Mietspiegel derzeit die Vertrauensgrundlage entzogen. Mehrere Vermieterverbände haben bereits angkündigt, den Mietspiegel nicht anzuerkennen. Mehr Informationen finden Sie auch in unserem Newsbeitrag.

Zuletzt aktualisiert am 04. November 2016 von Peter Guthmann.

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