Vorkaufsrecht

Vorkaufsrecht der Mieter für umgewandelte Wohnungen

Zusätzlich zum erweiterten Kündigungsschutz, genießen Mieter von in Wohneigentum umgewandelten Wohnungen das Vorkaufsrecht für die bewohnte Wohnung. Das heißt: Wenn der Eigentümer eine Mietwohnung in eine Eigentumswohnung umgewandelt hat und diese verkauft, so genießt der der Mieter ein unabdingbares Vorkaufsrecht. Voraussetzung hierfür ist, dass das Wohnungseigentum nach Vermietung der Wohnung an den Mieter begründet wurde.

Verkauft der Eigentümer die Wohnung, so kann der Mieter durch die Ausübung seines Vorkaufsrechtes (durch eine schriftliche Erklärung gegenüber dem Verkäufer) in einen Kaufvertrag gleichen Inhalts eintreten. Er muss also zu jenen Konditionen kaufen, zu denen zuvor der Verkäufer mit dem Käufer einen Kaufvertrag abgeschlossen hat.

Dieses Vorkaufsrecht muss bis zum Ablauf von zwei Monaten, nach Zustellung des vollständigen Kaufvertrages samt der Erklärung, dass er rechtswirksam geworden ist (also z.B. die Zustimmung des Verwalters vorliegt), ausgeübt werden.

Das Vorkaufsrecht greift nicht, wenn der Eigentümer die Wohnung an einen Angehörigen seines Haushalts oder an einen Familienangehörigen verkauft.
Viele Wohnungen ohne Vorkaufsrecht finden Sie unter unseren Berlin-Immobilien.

Zuletzt aktualisiert am 04. November 2016 von Peter Guthmann.

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