Wohnungseigentümerversammlung

Das Wohnungseigentumsgesetz (WEG) regelt in den Paragraphen 23 bis 25 die Wohnungseigentümerversammlung. Die Versammlung muss mindestens einmal im Jahr einberufen werden. Abweichungen von im WEG vorgegebenen Regularien sind möglich und werden in den Teilungserklärungen und Gemeinschaftsordnungen getroffen.

Abweichende Regelungen genießen Vorränge vor den gesetzlichen Vorschriften. Sie bilden dann, gemeinsam mit den nicht geänderten Gesetzesvorschriften, die Grundlage der Wohnungseigentümerversammlung. Beschlussgegenstände von Wohnungseigentümerversammlungen (Kurzform: ETV, Eigentümerversammlung) sind mindestens jene Angelegenheiten, die die zur ordnungsgemäßen Verwaltung gehören. Typische TOPs (Tagesordnungspunkte) sind neben der Entlastung der Verwaltung und der turnusmäßigen Wahl von Beiräten auch die Genehmigung des Wirtschaftsplanes und der Jahresabrechnung für Ihre Berlin-Immobilie. Auch Beschlüsse über anstehende Reparaturen und von Miteigentümern eingebrachte Anträge werden in einer ETV entschieden.

Bei der Einberufung der Versammlung muss die Verwaltung eine Frist von mindestens einer Woche einhalten. Außerdem muss die Einladung die Beschlussgegenstände beinhalten.

Es besteht Protokollierungspflicht für ETVs.

Zuletzt aktualisiert am 04. November 2016 von Peter Guthmann.

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